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mardi 19 septembre 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

vor einer Stunde, JK_aus_DU sagte:

Du willst es nicht verstehen. Natürlich ist der Dieselskandal nicht abhängig von diesem 40 Mikrogramm-NOx-Grenzwert.  Das sind zwei Themen. Auch wenn es eine Korrelation gibt.

Ich verstehe das sehr gut. DIe Grenzwertdiskussion ist ein Ablenkungsmanöver um Dieselgate zu entschärfen.

Auch wenns überhaupt keinen Grenzwert gäbe, keinen bei 40µg und keinen bei doppelt oder dreimal oder zehn oder zwanzig mal soviel, würde das nichts dran ändern, dass VW geltende Abgasnormen nicht einhielt, und das mit voller Absicht und aus niederen Beweggründen. Nämlich aus blosser Gier.

Das rechtfertigt aber noch lange nicht, implizit höhere Grenzwerte zu fordern. Und das ist das, was Du glaub ich einfach nicht verstehen willst. Was mir widerum egal ist, solange ich Dir und anderen, die meinen, das Problem wäre mit höheren Grenzwerten aus der Welt, widersprechen darf.

Höhere Grenzwerte würden gar keine Probleme lösen. Sie würden nur dazu führen, dass man die Problematik solange vor sich herschiebt, bis es dann da auch irgendwann knallt und man nicht mehr anders kann, als fünf Minuten nach zwölf zu retten, was noch zu retten ist und das dann, wie jetzt bei Dieselgate, mit umso drastischeren Massnahmen.

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samedi 9 septembre 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

vor einer Stunde, JK_aus_DU sagte:

Du willst es nicht verstehen. Natürlich ist der Dieselskandal nicht abhängig von diesem 40 Mikrogramm-NOx-Grenzwert.  Das sind zwei Themen. Auch wenn es eine Korrelation gibt.

Ich verstehe das sehr gut. DIe Grenzwertdiskussion ist ein Ablenkungsmanöver um Dieselgate zu entschärfen.

Auch wenns überhaupt keinen Grenzwert gäbe, keinen bei 40µg und keinen bei doppelt oder dreimal oder zehn oder zwanzig mal soviel, würde das nichts dran ändern, dass VW geltende Abgasnormen nicht einhielt, und das mit voller Absicht und aus niederen Beweggründen. Nämlich aus blosser Gier.

Das rechtfertigt aber noch lange nicht, implizit höhere Grenzwerte zu fordern. Und das ist das, was Du glaub ich einfach nicht verstehen willst. Was mir widerum egal ist, solange ich Dir und anderen, die meinen, das Problem wäre mit höheren Grenzwerten aus der Welt, widersprechen darf.

Höhere Grenzwerte würden gar keine Probleme lösen. Sie würden nur dazu führen, dass man die Problematik solange vor sich herschiebt, bis es dann da auch irgendwann knallt und man nicht mehr anders kann, als fünf Minuten nach zwölf zu retten, was noch zu retten ist und das dann, wie jetzt bei Dieselgate, mit umso drastischeren Massnahmen.

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jeudi 7 septembre 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

vor einer Stunde, JK_aus_DU sagte:

Du willst es nicht verstehen. Natürlich ist der Dieselskandal nicht abhängig von diesem 40 Mikrogramm-NOx-Grenzwert.  Das sind zwei Themen. Auch wenn es eine Korrelation gibt.

Ich verstehe das sehr gut. DIe Grenzwertdiskussion ist ein Ablenkungsmanöver um Dieselgate zu entschärfen.

Auch wenns überhaupt keinen Grenzwert gäbe, keinen bei 40µg und keinen bei doppelt oder dreimal oder zehn oder zwanzig mal soviel, würde das nichts dran ändern, dass VW geltende Abgasnormen nicht einhielt, und das mit voller Absicht und aus niederen Beweggründen. Nämlich aus blosser Gier.

Das rechtfertigt aber noch lange nicht, implizit höhere Grenzwerte zu fordern. Und das ist das, was Du glaub ich einfach nicht verstehen willst. Was mir widerum egal ist, solange ich Dir und anderen, die meinen, das Problem wäre mit höheren Grenzwerten aus der Welt, widersprechen darf.

Höhere Grenzwerte würden gar keine Probleme lösen. Sie würden nur dazu führen, dass man die Problematik solange vor sich herschiebt, bis es dann da auch irgendwann knallt und man nicht mehr anders kann, als fünf Minuten nach zwölf zu retten, was noch zu retten ist und das dann, wie jetzt bei Dieselgate, mit umso drastischeren Massnahmen.

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Deutsche Autos sind große Stinker

mercredi 6 septembre 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

vor einer Stunde, JK_aus_DU sagte:

Du willst es nicht verstehen. Natürlich ist der Dieselskandal nicht abhängig von diesem 40 Mikrogramm-NOx-Grenzwert.  Das sind zwei Themen. Auch wenn es eine Korrelation gibt.

Ich verstehe das sehr gut. DIe Grenzwertdiskussion ist ein Ablenkungsmanöver um Dieselgate zu entschärfen.

Auch wenns überhaupt keinen Grenzwert gäbe, keinen bei 40µg und keinen bei doppelt oder dreimal oder zehn oder zwanzig mal soviel, würde das nichts dran ändern, dass VW geltende Abgasnormen nicht einhielt, und das mit voller Absicht und aus niederen Beweggründen. Nämlich aus blosser Gier.

Das rechtfertigt aber noch lange nicht, implizit höhere Grenzwerte zu fordern. Und das ist das, was Du glaub ich einfach nicht verstehen willst. Was mir widerum egal ist, solange ich Dir und anderen, die meinen, das Problem wäre mit höheren Grenzwerten aus der Welt, widersprechen darf.

Höhere Grenzwerte würden gar keine Probleme lösen. Sie würden nur dazu führen, dass man die Problematik solange vor sich herschiebt, bis es dann da auch irgendwann knallt und man nicht mehr anders kann, als fünf Minuten nach zwölf zu retten, was noch zu retten ist und das dann, wie jetzt bei Dieselgate, mit umso drastischeren Massnahmen.

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Deutsche Autos sind große Stinker

mardi 5 septembre 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

vor einer Stunde, JK_aus_DU sagte:

Du willst es nicht verstehen. Natürlich ist der Dieselskandal nicht abhängig von diesem 40 Mikrogramm-NOx-Grenzwert.  Das sind zwei Themen. Auch wenn es eine Korrelation gibt.

Ich verstehe das sehr gut. DIe Grenzwertdiskussion ist ein Ablenkungsmanöver um Dieselgate zu entschärfen.

Auch wenns überhaupt keinen Grenzwert gäbe, keinen bei 40µg und keinen bei doppelt oder dreimal oder zehn oder zwanzig mal soviel, würde das nichts dran ändern, dass VW geltende Abgasnormen nicht einhielt, und das mit voller Absicht und aus niederen Beweggründen. Nämlich aus blosser Gier.

Das rechtfertigt aber noch lange nicht, implizit höhere Grenzwerte zu fordern. Und das ist das, was Du glaub ich einfach nicht verstehen willst. Was mir widerum egal ist, solange ich Dir und anderen, die meinen, das Problem wäre mit höheren Grenzwerten aus der Welt, widersprechen darf.

Höhere Grenzwerte würden gar keine Probleme lösen. Sie würden nur dazu führen, dass man die Problematik solange vor sich herschiebt, bis es dann da auch irgendwann knallt und man nicht mehr anders kann, als fünf Minuten nach zwölf zu retten, was noch zu retten ist und das dann, wie jetzt bei Dieselgate, mit umso drastischeren Massnahmen.

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Deutsche Autos sind große Stinker

dimanche 3 septembre 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

vor 10 Minuten, acc-intern sagte:

Fazit: Für die Zukunft brauchen wir mehr Erfahrung in der toxikologischen Bewertung von Verunreinigungen im Spurenbereich und mehr Gelassenheit bei der Einschätzung damit verbundener Risiken.  

Da mag der angebliche Leserbriefschreiber Recht haben. Ich finde es aber dennoch nicht gut, dass wir alle die Vewrsuchskaninchen bis zur verivizierten Erlangung dieser noch nicht oder nicht ausrechend vorhandenen Erfahrungen geben sollen, und mit uns die gesamte Biosphäre.

Und wenn dann mal genug kaputtgemacht wurde, und das Wissenschaftler auch noch, damit es auch die Autoindustrie glauben muss, im Dutzend dokumentiert haben, dann senkt man dann die Grenzwerte wieder...

Das umgekehrte Vorgehen nach dem Motto Vorsicht sei besser als Schadensbegrenzung, finde ich wesentlich verantwortungsvoller.

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Deutsche Autos sind große Stinker

samedi 2 septembre 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

Wenns so wäre, wäre das dann ein vernünftiger Grund, auf die Fahrverbote zu verzichten?

Oder auch nur dafür, die gezielte Missachtung geltender Vorschriften durch die Automobilindustrie als Kavaliersdelikt abzutun und konsequenzlos darüber hinweg zu sehen?

Die Antwort ist zweimal nein.

Einmal, weil man dann zusätzlich noch nach anderen Massnahmen suchen müsste, die Luft verbessern zu können. Über LKW hat zum Beispiel noch niemand gesprochen, die Massenweise mit sog. AdBlue-Emulatoren unterwegs sind. Damit haben die dann, trotz vermeintlichem AdBlue-Einsatz in etwa das Schadstoffausstossniveau von Euro 0, nur dass die Karren inzwischen dreimal soviel Leistung haben... wenns reicht. Sollte man so handhaben, wie in Polen: Wenn die Polizei das bemerkt, Gerät suchen und mit dem Seitenschneider rausschneiden und sicherstellen. Danach Weiterfahrt, aber Anzeige mit Busse folgt.

Vielleicht bräuchte es auch noch mehr, aber auch das wäre sicher kein Grund, die Betrügereien der Autoindustrie einfach so zu dulden. Es wäre auch kein Grund, auf die Fahrverbote zu verzichten.

Das war viel zu lange das Standardprozedere bei Umweltproblemen: Problem ignorieren und mangels ausreichend wirksamer bequemlösung nichts tun, anstatt wenigstens die Massnahmen umzusetzen, die leicht machbar und bekanntermassen wirksam sind.

Die Folgen sieht man überall: AKW laufen auch nach einem guten halben Jahrhundert noch, obschon das Abfallproblem immer noch nicht gelöst ist, und es so viele Reaktoren auf der Welt gibt, dass statistisch alle 30 Jahre oder so mal einer explodieren muss, auch wenn das Restrisiko uns Nichtrechnern unvorstellbar klein erscheint.

Oder an den Meeren, die heillos überfischt sind, und in denen sich dann, weil es keine grossen Fische mehr gibt und der Sauerstoffgehalt abnimmt, und der PH-Wert sinkt, so dass die Korallen sterben, weils ihnen zu warm und zu sauer wird, Nomura-Quallen breitmachen, die wir aber (noch) nicht essen können.

Oder daran, dass Deiche immer höher gebaut werden müssen.

Das ist nur eine ganz kleine, zufällige Auswahl an Folgen dessen, dass man, wenns um Umweltschutz geht, lieber nichts tut, weil die eine Massnahme, von der man gerade spricht, für sich alleine sowieso nicht ausreichen würde...

Können wir es uns noch leisten, so weiter zu machen?

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Deutsche Autos sind große Stinker

jeudi 31 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

Die FAZ schreibt in ihrem Technikteil mit der Überschrift "Lufttorheit" unter anderem: 
Ist der Ruf erst ruiniert, argumentiert es sich gänzlich ungeniert. Der Dieselmotor bringt uns um, behauptet allen voran eine sogenannte Umwelthilfe und aus Politik und Gesellschaft sind immer größere Gruppen geneigt, das zu glauben. Bis zum vollständigen Verbot des Verbrennungsmotors ist es dann nur noch ein kleiner Schritt. Schließlich will der die Lufthoheit über die Diskussion innehabende Stadtbewohner leise und sauber wohnen, die Landbevölkerung wird schon irgendwie zur Arbeit kommen und die ihr vor die Haustür exportierte Energieerzeugung für die Klima und Stimmung rettende Elektromobilität hinnehmen. Eine Antwort, wie die Rohstoffe abgebaut werden für die vielen Batterien, was mit ihnen am Lebensende geschieht und wie der Strom tiefgrün produziert wird, steht freilich aus. 
Falls noch jemand mit dem Hinweis zögert, der Diesel sei dank Partikelfilter schon lange feinstaubärmer als Kamine oder Kreuzfahrtschiffe und sein CO2-Ausstoß deutlich geringer, als der eines Benziners, muss eben ein Einfahrverbot in Stadtgebiete mit Hinweis auf Stickoxide her, irgendein Schadstoff wird sich immer finden. Spätestens das wirkt. Fuhrparkleiter stellen jetzt um auf Benzinmotoren und nehmen mindestens 20 % höhere Kraftstoffrechnungen in Kauf, weil Fahrverbote und der Einbruch der Restwerte gefürchtet werden. Dass viel mehr fossiler Brennstoff verfeuert wird und die im Zentrum des Pariser Klimaschutzabkommens stehenden CO2-Grenzwerte außer Reichweite geraten, scheint Niemand zu kümmern. Die Diskussion wird aber aufflammen, wenn die nächsten Meilensteine zu fallen drohen, spätestens 2019 also. 
Mit auf Jahre hinaus für die Masse unbezahlbaren teil- und vollelektrischen Antrieben versucht die Automobilindustrie zu retten, was zu retten ist. Der Diesel ist es womöglich nicht mehr. VW hat ihm das Grab geschaufelt und keiner verhindert die Beerdigung. Es ist ein Irrsinn.

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Deutsche Autos sind große Stinker

mardi 29 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

Am 26.8.2017 at 11:58 , jozzo_ sagte:

Es zählt wirklich nicht was ich wahrnehme, ich habe den Gesetzestext zitiert

Du wärst seit etwa hundert Jahren der erste, der anderen weis machen könnte, dass Texte, nur weil sie Rechtsvorschriften enthalten, NICHT absolut zwingend und ausnahmslos Interprätationsbedürftig sind.

http://ift.tt/2wLvHG1

Du stehst damit nicht ganz allein auf weiter Flur, denn gerade Juristen tun sich immer noch schwer damit, anzuerkennen, dass es so etwas wie einen klaren, unmissverständlichen Text bzw. Wortlaut kaum geben kann.

Insgesamt ist es aber so, dass mittlerweile in fast jeder Wissenschaftsrichtung man sich einig ist, dass Sprache NICHT einfach wie ein Köfferchen funktioniert, in welches ein Absender eine Bedeutung, einen Inhalt hineinlegt und beliebigie Empfänger dann das Köfferchen auspacken und exakt den gleichen Inhalt, die gleiche Bedeutung vor sich haben, wie sie der Absender hineinlegte.

Kurz: Ein Text ist immer interprätationsbedürftig, und auch der Tatsache, dass ihn jemand, in dem Fall Du, zitiert hat, liegt eine vorgängige Interprätation des Zitats zu Grunde, die, so muss man vernünftigerweise unterstellen, ergeben haben muss, dass es sich um einen Text handelt, der das Zitat wert sei.

Die Frage, warum Du zu dieser Einschätzung kamst, steht auf einem anderen Blatt.

Aus dem Kontext ergibt sich jedoch, dass es keinesfalls um ein wertfreies, uninterprätiertes Zitat gegangen sein kann.

Die Krux am Linguistic Turn ist nämlich, dass man diese Wende nicht schon deshalb ignorieren oder negieren kann, weil man entweder noch nichts davon gehört hat, oder sie nicht einmal im Ansatz verstanden hat bzw. sie gar nicht erst begreifen will.

Am 26.8.2017 at 12:28 , Auto nom sagte:

Doch, Deine Interpretation geht an der Realität vorbei. 

Viel kürzer kann man das nicht mehr auf den Punkt bringen.

Dahinter steckt, um es nicht allzu breit ausdeutschen zu müssen,  rhetorisches Kalkül.

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lundi 28 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

Am 26.8.2017 at 11:58 , jozzo_ sagte:

Es zählt wirklich nicht was ich wahrnehme, ich habe den Gesetzestext zitiert

Du wärst seit etwa hundert Jahren der erste, der anderen weis machen könnte, dass Texte, nur weil sie Rechtsvorschriften enthalten, NICHT absolut zwingend und ausnahmslos Interprätationsbedürftig sind.

http://ift.tt/2wLvHG1

Du stehst damit nicht ganz allein auf weiter Flur, denn gerade Juristen tun sich immer noch schwer damit, anzuerkennen, dass es so etwas wie einen klaren, unmissverständlichen Text bzw. Wortlaut kaum geben kann.

Insgesamt ist es aber so, dass mittlerweile in fast jeder Wissenschaftsrichtung man sich einig ist, dass Sprache NICHT einfach wie ein Köfferchen funktioniert, in welches ein Absender eine Bedeutung, einen Inhalt hineinlegt und beliebigie Empfänger dann das Köfferchen auspacken und exakt den gleichen Inhalt, die gleiche Bedeutung vor sich haben, wie sie der Absender hineinlegte.

Kurz: Ein Text ist immer interprätationsbedürftig, und auch der Tatsache, dass ihn jemand, in dem Fall Du, zitiert hat, liegt eine vorgängige Interprätation des Zitats zu Grunde, die, so muss man vernünftigerweise unterstellen, ergeben haben muss, dass es sich um einen Text handelt, der das Zitat wert sei.

Die Frage, warum Du zu dieser Einschätzung kamst, steht auf einem anderen Blatt.

Aus dem Kontext ergibt sich jedoch, dass es keinesfalls um ein wertfreies, uninterprätiertes Zitat gegangen sein kann.

Die Krux am Linguistic Turn ist nämlich, dass man diese Wende nicht schon deshalb ignorieren oder negieren kann, weil man entweder noch nichts davon gehört hat, oder sie nicht einmal im Ansatz verstanden hat bzw. sie gar nicht erst begreifen will.

Am 26.8.2017 at 12:28 , Auto nom sagte:

Doch, Deine Interpretation geht an der Realität vorbei. 

Viel kürzer kann man das nicht mehr auf den Punkt bringen.

Dahinter steckt, um es nicht allzu breit ausdeutschen zu müssen,  rhetorisches Kalkül.

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Deutsche Autos sind große Stinker

vendredi 25 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

Adblue, eine wässrige Harnstofflösung, wird chemisch erzeugt.

http://ift.tt/2wwmTU9

Nix ist mit Harnstoff und Massentierhaltung. Hat nur einen indirekten Zusammenhang, da Harnstoff in fester, pulverisierter Form ein wichtiger Kunstdünger ist.

In dem Zusammenhang ist auch noch interessant, dass beim Birkeland-Eyde-Verfahren aus Stickstoffdioxyd Kunstdünger gemacht wurde... Da hat man das heute unerwünschte Abgas als Zwischenstufe sogar extra hergestellt. Nur: Gase lassen sich schlecht auffangen. Ginge das, könnten Dieselfahrer theoretisch sogar Kunstdünger produzieren und den verkaufen... Allerdings müsste man dazu mit Säure hantieren, was es wiederum nicht für die eigene Garage geeignet erscheinen lässt. Der Komplettausfall etlicher Klärwerke wäre absehbar, bei dem Grundverständnis für Chemie, mit dem sich Dieselfahrer aus der Affäre ziehen wollen. Dabei müssten sie das gar nicht, sind doch Autohersteller und Zulassungsbehörden an dem Skandal schuld.

Was man tun müsste, wäre nur, sich nicht ohne Not zu deren Verbündeten machen zu wollen.

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Deutsche Autos sind große Stinker

Deutsche Autos sind große Stinker

vor 12 Stunden, marc1234 sagte:

Die Konzentration in einer Wohnung ist aber nicht die Gleiche wie neben der Strasse.

Keine 10m vor den Fenstern meiner Wohnung IST die Strasse. Erdgeschoss. Dazwischen geschätzte 4m Rasen, ein paar Bäume drin und dann noch 1.5m oder so Trottoir. Soviel dazu. Und ich bin nicht der einzige, der so nah an einer Strasse wohnt.

Zitat

Fakt ist: es gibt massiv unerschiedliche Grenzwerte (Faktor 23).

Soll sich deshalb jetzt D gegen die WHO auflehnen oder was? Gehts noch? Damit in D weiter deswegen ja dann doch nicht sauberere Diesel verkauft werden können, von denen man zudem weiss, dass sie an sich nie eine Betriebserlaubnis hätten erhalten dürfen? Sonst noch Wüsche?

Zitat

Die Durchlüftung im Inneren eines Gebäudes wie beim Arbeitsplatz ist zusätzlich erschwert.

Woher diese Gewissheit? Halbwegs moderne Büros haben eine Zwangslüftung, die für gute Raumluft sorgt und gleichzeitig energiesparen hilft und Durchzug überflüssig macht. Nicht so moderne haben, wie meine Wohnung auch, Fenster, die man öffnen und/oder kippen kann.

Was soll da die Belüftung schwieriger machen als die einer Wohnung.

Kommt dazu: Wo die Luftqualität schlecht ist, weil z.B viel Staub entsteht bei der Arbeit, ist eine gute Belüftung Vorschrift. Geht ja bei den Werten nicht nur um Büros, und das dürfte dann auch der Grund für den hohen Arbeitsplatzgrenzwert sein... Die Werkhalle eines Metallbaubetriebs deckt das eben auch ab, und ich nehm an, dass beim Elektroschweissen fast zwangsweise NOx entsteht. Da muss dann ne gute Belüftung sein, aber dass man da nicht gleich pingelig sein kann, wie bei einem Schulzimmer, wo Lehrer Arbeiten, oder einem Büro, erklärt sich von selber.

Es wird abertausende Arbeitsplätze in geschlossenen Räumen geben, wo dieser Grenzwert nie auch nur fast erreicht wird, aber eben auch solche, wo man ein bisschen toleranter sein muss, bei aller Vorsicht und Sorge um die Gesundheit der Arbeitnehmenden.

Zitat

das emissionslose Auto wird es nie geben. Auch der ÖV ist nicht emissionslos.

Und was daran ist jetzt bitte ein Argument dafür, dass Stickoxidgrenzwerte nach Belieben ohne jede Konsequenz überschritten werden dürfen sollten, und Diesel, die nachweislich so dreckig laufen, dass sie nie eine Betriebserlaubnis hätten bekommen dürfen, ohne jede Konsequenz auf der Strasse bleiben dürfen sollen, auf Kosten auch derer, die nicht um ein paar Euro im Jahr willen die Gesunheit aller übermässig strapazieren?

Ich sehe da nichts argumentativ überzeugendes. In keinerlei Richtung... und im Gegensatz zu VW und ADAC, denen man Betrug nachgewiesen hat, gibt es ähnliche Einwände bei der WHO nicht.

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Deutsche Autos sind große Stinker

mercredi 23 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

Stickstoffdioxid ist seit der Diskussion um dreckige Dieselautos im Fokus der Aufmerksamkeit. Die AfD behauptet, in Büros gelten höhere Grenzwerte als auf der Straße. Das stimmt so aber nicht.

...

Der Stickstoffdioxid-Grenzwert für die Außenluft liegt in der EU derzeit bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresdurchschnitt. Basis dafür sind Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und die entsprechende Luftqualitätsrichtlinie der EU. Dabei geht es um die Allgemeinbevölkerung, besonders aber um "empfindliche Bevölkerungsgruppen und auch die Umwelt insgesamt". Der Grenzwert soll daher Säuglinge, Kinder, Kranke, Schwangere oder alte Menschen schützen, die von einem solchen Schadstoff stärker als andere gefährdet werden könnten. Auf Basis der "Arbeitsstättenregeln" gilt für normale Büros ein vergleichbarer Wert.

...

Anders sieht es aus bei manchen Arbeitsplätzen in der Industrie oder im Handwerk - beispielsweise beim Stahlkochen, in einer Schweißerei, einer Autowerkstatt oder einer Tunnelbaustelle, wo etwa durch dieselbetriebene Maschinen oder andere Verbrennungsprozesse Stickoxide und weitere Schadstoffe entstehen können. Für Tätigkeiten an solchen Arbeitsstätten gelten die Vorschriften der Gefahrstoffverordnung und die entsprechenden "Technischen Regeln für Gefahrstoffe". Dort finden sich besondere Grenzwerte beispielsweise für den Umgang mit Aceton, Schwefeldioxid oder eben Stickstoffdioxid. Erstellt wird die Liste vom Ausschuss für Gefahrenstoffe.

Der zentrale Unterschied: Der Grenzwert bei Arbeiten mit Gefahrstoffen zielt auf gesunde Erwachsene, die in einer definierten Zeit - fünf Tage pro Woche maximal acht Stunden pro Tag - diesen Substanzen ausgesetzt sein dürfen. Im Fall von Stickstoffdioxid darf dann nicht mehr als 950 Mikrogramm pro Kubikmeter in der Luft sein. Der viel niedrigere Wert für die Außenluft hingegen gilt für alle Menschen und bezieht besonders auch die Schwächsten mit ein.

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Deutsche Autos sind große Stinker

mardi 22 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

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http://ift.tt/2smwb08

Deutsche Autos sind große Stinker

lundi 21 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

vor 21 Stunden, marc1234 sagte:

was hab ich überlesen bzw wie lässt sich das erklären?

Einen Teil hat Ja Dirk schon erklaert:

vor 5 Stunden, Auto nom sagte:

Ein Grenzwert für Arbeitsplätze ist etwas völlig anderes, als ein Grenzwert in Innenstädten. Im ersten Fall ist von gesunden Arbeitnehmern auszugehen, im zweiten Fall geht es darum Babys, Kinder, Schwangere und kranke Menschen zu schützen. Ich gebe zu, darauf muss man erstmal kommen. Es ist jedoch traurig, wenn man das nicht selbst schafft. 

Dazu kommt ja noch, das die Aufenthaltsdauer sehr unterschiedlich ist. Am Arbeisplatz haelt man sich nur etwa ein Viertel seiner Zeit auf, bezogen auf die Lebenszeit sogar noch weniger.

vor 4 Stunden, jozzo_ sagte:

Absurd, denn am Arbeitsplatz sind Leute 8 Stunden am Tag.

Babys, Kinder, Schwangere und kranke Menschen sind nur einen Bruchteil dieser Zeit in Innenstädten auf der Strasse.

Manche leben auch in der Innenstadt. Es mag Dir fremd sein , ich war in meiner Kindheit mehr als 40h/Woche draussen. 

vor 4 Stunden, Zimt Säure sagte:

Auch Schwangere arbeiten bis zu 8 Wochen vor der Entbindung. Dann ist die Gesundheit des sich noch in der Entwicklung befindenen Ungeborenen eigentlich noch wichtiger, finde ich. Auch Arbeitnehmer können mit chronischen Krankheiten am Arbeitsplatz sein, darunter Asthmakranke.

Fuer Schwangere gelten bei vielen Schadstoffen andere Regeln. Und Menschen die chronisch krank sind, haben das Recht auf nicht exponierte Arbeitsstellen. Abgesehen davon, hat jeder die Moeglichkeit sich seinen Arbeitsplatz auszuwaehlen. 

Wenn man das Wesen des Gesundheitsschutz nicht verstanden hat, sind auch irgendwelche Milchmaedchenrechnungen sinnlos. Gesundheitsschutz dient uebrigens nicht nur dem Schutz des Einzelnen, sondern begrenzt auch die Gesundheitskosten und sichert den Fortbestand unserer Art.  

Die Strahlenschutzverordnug bieten dem interessierten Unwissenden eine einfache Moeglichkeit sich mit dem Konzept vertraut zu machen. Dort wird die Welt in mehrere Zonen aufgeteilt. Waerend die beruflich strahlenexponierte Person (KatA) so 50mSV im Jahr einstecken darf, darf direkt hinter dem Zaun einer AKWs nicht mehr als 1mS/a auftreten, obwohl dort sich sicherlich niemand laengere Zeit aufhaelt. Der Zugang zum Kontrollbereich ist Schwangeren nicht gestattet.

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vor 21 Stunden, marc1234 sagte:

was hab ich überlesen bzw wie lässt sich das erklären?

Einen Teil hat Ja Dirk schon erklaert:

vor 5 Stunden, Auto nom sagte:

Ein Grenzwert für Arbeitsplätze ist etwas völlig anderes, als ein Grenzwert in Innenstädten. Im ersten Fall ist von gesunden Arbeitnehmern auszugehen, im zweiten Fall geht es darum Babys, Kinder, Schwangere und kranke Menschen zu schützen. Ich gebe zu, darauf muss man erstmal kommen. Es ist jedoch traurig, wenn man das nicht selbst schafft. 

Dazu kommt ja noch, das die Aufenthaltsdauer sehr unterschiedlich ist. Am Arbeisplatz haelt man sich nur etwa ein Viertel seiner Zeit auf, bezogen auf die Lebenszeit sogar noch weniger.

vor 4 Stunden, jozzo_ sagte:

Absurd, denn am Arbeitsplatz sind Leute 8 Stunden am Tag.

Babys, Kinder, Schwangere und kranke Menschen sind nur einen Bruchteil dieser Zeit in Innenstädten auf der Strasse.

Manche leben auch in der Innenstadt. Es mag Dir fremd sein , ich war in meiner Kindheit mehr als 40h/Woche draussen. 

vor 4 Stunden, Zimt Säure sagte:

Auch Schwangere arbeiten bis zu 8 Wochen vor der Entbindung. Dann ist die Gesundheit des sich noch in der Entwicklung befindenen Ungeborenen eigentlich noch wichtiger, finde ich. Auch Arbeitnehmer können mit chronischen Krankheiten am Arbeitsplatz sein, darunter Asthmakranke.

Fuer Schwangere gelten bei vielen Schadstoffen andere Regeln. Und Menschen die chronisch krank sind, haben das Recht auf nicht exponierte Arbeitsstellen. Abgesehen davon, hat jeder die Moeglichkeit sich seinen Arbeitsplatz auszuwaehlen. 

Wenn man das Wesen des Gesundheitsschutz nicht verstanden hat, sind auch irgendwelche Milchmaedchenrechnungen sinnlos. Gesundheitsschutz dient uebrigens nicht nur dem Schutz des Einzelnen, sondern begrenzt auch die Gesundheitskosten und sichert den Fortbestand unserer Art.  

Die Strahlenschutzverordnug bieten dem interessierten Unwissenden eine einfache Moeglichkeit sich mit dem Konzept vertraut zu machen. Dort wird die Welt in mehrere Zonen aufgeteilt. Waerend die beruflich strahlenexponierte Person (KatA) so 50mSV im Jahr einstecken darf, darf direkt hinter dem Zaun einer AKWs nicht mehr als 1mS/a auftreten, obwohl dort sich sicherlich niemand laengere Zeit aufhaelt. Der Zugang zum Kontrollbereich ist Schwangeren nicht gestattet.

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dimanche 20 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

beim Verbrenner-KFZ habe ich auch grössenordnungmässig 100 000 Km im Kopf...

Ginge es um die Umwelt, sollte man Autos möglichst lange Fahren und nicht wieder euro 0-4 verschrotten.

Kostenloser ÖPNV/Park and ride mit Citymaut und bessere Radwege könnten den Autoverkehr innerstädtisch verringern. Das sorgt auch für wenbiger stress, weniger verkehrstote und weniger Lärm, den ja ja auch E-Autos produzieren.

 Durchgangsverkehr sollte umgeleitet werden und ungehindert fliessen...

Wenn erstmal das Selbstfahrende E-Auto da ist, dann gibts keinen Grund mehr Bahn zufahren. Dann lässt man sich abholen, und kann bei der fahrt ungestört zeitung lesen. Die Umweltkatastrophe ist dann perfekt ! :-D

Ich wohne in einer Kleinstadt mir (seit Jahren) grünen Bürgermeister. Hier gibts kaum Radwegen, und die einzige Möglichkeit vernünftig Rad zu fahren, ist Fussgängerzone nutzern sowie Bürgersteige und schleichwege. Fahrradfahrer, die sich im Verkehr einordnen oder die kaum vorhandenen, aufgemalten Radwege nutzen, werden regelmässig überfahren.  Hier gibts leider LKW Durchgangsverkehr.

Diue Grünen gehören einfach abgeschafft...

sag ich als Dieselfahrender Linksversiffter mir grünem Daumen :-D

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Deutsche Autos sind große Stinker

samedi 19 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

Noch eine Anmerkung zum Autobild-Kommentar:
 Vermutlich haben 2008, als diese Grenzwerte von der EU beschlossen wurden, die Politiker, die keine Sachkenntnis hatten, gemeint, je niedriger die Werte, desto besser und umso vorteilhafter können wir sie den um ihre Gesundheit besorgten Bürgern verkaufen. Und die Autohersteller, die wissen mussten, dass sie diese Grenzwerte mit ihrer damaligen Technik im Realbetrieb gar nicht bzw. nur mit sehr hohem technischen und finanziellen Aufwand einhalten konnten, haben befürchtet, bei Kritik an diesen Werten als böse Lobbyisten angeprangert zu werden und sich dem Vorwurf auszusetzen, wissentlich den Tod viele Menschen in Kauf zu nehmen. Und haben sich dann mit dem wohl mühsam ausgehandelten Zugeständnis getröstet, dass sie diese Werte ja nur im Labor bzw. auf dem Rollenprüfstand mit einem relativ unrealistischen NEFZ-Fahrzyklus nachweisen müssen, was sie vorher sicher ausgetestet haben, zumal sie mit einem Thermofenster-Zugeständnis, dessen Bereich nicht konkret definiert war, einen Ermessensspielraum hatten. Dann war Ruhe in der Politik und in der Presse und alle waren zufrieden.
 Dass jetzt nachträglich festgestellt wird, dass die Grenzwerte im Realbetrieb mit der für den Rollenprüfstand optimierten Technik gar nicht erreicht werden kann, wundert nur Unbedarfte. Und wenn jetzt die Entwicklung dahin geht, dass die Grenzwerte mit dem anstehenden realistischeren WLTP-Prüfverfahren um mehrere Faktoren überschritten werden dürfen, zeigt das, dass die ursprünglich verabschiedeten Grenzwerte mangels Sach- bzw. Technik-Kenntnis tatsächlich unrealistisch niedrig waren. Der oben genannte Diskrepanz des Grenzwertes am Arbeitsplatz mit dem Grenzwert am Auspuff zeigt die Misere der damals verabschiedeten Grenzwerte. 

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Deutsche Autos sind große Stinker

Deutsche Autos sind große Stinker

vendredi 18 août 2017

Deutsche Autos sind große Stinker

Grund für die Verunsicherung im Haus von Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) ist ein Vorstoß vom Berliner Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND). Der hat zusammen mit BürgerInnen ein sogenanntes Wiederaufnahmeverfahren für den Ausbau der Autobahn A 100 durch Neukölln und Treptow-Köpenick beantragt.

Es geht um die Planfeststellung für den 3,2 Kilometer langen Abschnitt, der sich seit 2013 im Bau befindet. Die Genehmigung des Großprojekts beruhe auf falschen Zahlen, so der BUND: Die Belastung der Luft mit Stickoxiden rund um die Treptower Elsenstraße, wo sich die Verkehrsmenge aufgrund des neuen Autobahnabschnitts verdopple, falle viel höher aus, wenn man die manipulierten Diesel-Abgaswerte vieler Hersteller der Realität anpasse.

„Ein neues lufthygienisches Gutachten muss her“, so BUND-Verkehrsreferent Martin Schlegel zur taz, „und dessen Ergebnis dürfte sein, dass in der Elsenstraße eine deutliche Überschreitung der Grenzwerte stattfinden wird.“ Schlegel verweist auf die neuen Berechnungsgrundlagen, die das Umweltbundesamt mittlerweile veröffentlicht hat. Sie legen einen um 92 Prozent höheren Ausstoß an Stickoxiden (NO2) durch moderne EURO-6-Pkw zugrunde.

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