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jeudi 6 juillet 2017

Selbstfahrende Autos

Hallo bluedog,

vor 25 Minuten, bluedog sagte:

Den Fehler, eine Sekunde nach dem Überholen abzubiegen machen ausserdem nur Leute, die das Autofahren als Nebenbeschäftigung sehen.

Die Gründe spielen letztlich keine Rolle, so etwas passiert in der Realität.

vor 25 Minuten, bluedog sagte:

Ein Mensch weiss das aber und bleibt hinterm LKW, nur schon aus Selbstschutz.

Im Prinzip ja. Nur oftmals gibt es Radwege rechts neben der Fahrbahn, und soll ich ständig bremsen, weil der LKW abbiegen könnte? Natürlich halte ich im Zweifelsfalle an. Nur ständiger Verzicht auf eigene Rechte, weil die wartepflichtigen nicht warten, ist nicht der richtige Weg.

Reifen/Bremsen: Wenn der Computer einen Reifenplatzer oder eine blockierte Bremse (wie oft kommt das vor) erkennen kann und darauf programmiert ist, richtig zu handeln, werden die Auswirkungen geringer sein, als wenn ein Mensch darauf reagieren muss. Ein bemanntes Servicefahrzeug wird innerhalb von einer Stunde da sein, auch bei anderen Pannen. Das gibt es alles schon.

Tankstellen lassen sich automatisieren, in der Anfangsphase wird ein Techniker ständig dort sein.

Blockierte Straßen: Ich wohne in einer hügeligen Gegend und darf bei jedem Schneefall erleben, dass Kraftfahrer sich und/oder ihre Fahrzeuge überschätzen. Technische Ausfälle gibt es selten.

Grüße
Andreas

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Selbstfahrende Autos

Selbstfahrende Autos

Im Prinzip hat es die Software dann ja genau richtig gemacht. Nur stimmt dann eben die Aussage nicht mehr so ganz, dass Computer gleichmässiger, komfortabler und ruhiger fahren könnten als Menschen, und auch nicht, dass sie auf dynamische Situationen schneller und richtiger reagierten.

Das Fehlertolerante Steuerungssystem Mensch, mit seiner vergleichsweise langsamen Reaktionszeit hätte eben nicht interessiert, dass das Rad nicht völlig stillstand, es hätte die Vollbremsung vermieden und den Fahrgästen damit die Fahrt komfortabler gestaltet. Gleichzeitig hätte es vermutlich dem Radfahrer erspart, den Fuss vom Pedal nehmen zu müssen, und im besten Fall wäre es eben Fehlertolerant - mit dem Fahrzeug ein wenig nach der Strassenmitte hin gezogen, für den Fall, dass sich der Radfahrer doch noch ein Stück vorbewegt.

Wegen solcher Stümpereien glaub ich nicht, dass Roboter jemals als Chauffeur ausserhalb von Industrieanlagen akzeptiert werden. Deswegen, und weil der laufende Unterhalt der nötigen Technik zu teuer wird.

Der Mensch braucht ein funktionierendes KFZ. Er findet Assistenzsysteme mit viel Sensorik und Software vielleicht nett, aber sie ist für ihn nicht sicherheitsrelevant.

Das Autonome Fahrzeug wird den Dienst verweigern müssen, wenn Kameras verschmutzt sind, Laser oder Radar unsichere Daten liefern, oder auch nur ein Zertifikat fehlt oder veraltet ist. Heisst dann wahrscheinlich jedesmal "Bring mich Werkstatt!" Und die Wird irgend ein Zertifikat vorweisen müssen, die Qualifikation der Mitarbeiter muss laufend erweitert werden, und sicherheitsrelevante Aufgaben (das kann an autonomen Fahrzeugen fast alles sein, man stelle sich vor, es wird mal eben ein Kratzer beilackiert und dabei eine Kamera nicht richtig abgeklebt...) werden irgendwie recht aufwändig überprüft und überwacht werden müssen. Schliesslich hat man im Fahrzeug dann nicht einmal mehr ein Lenkrad, was heisst, dass Jede Fehlfunktion und jede Fehlentscheidung Leben kosten kann. Im Luftverkehr hat das zu Werkstattvorschriften und -anforderungen geführt, die nur deshalb finanzierbar sind, weil Airliner fast 24/7 in der Luft gehalten werden, und jeweils hundert und mehr Passagiere auf einmal befördern...

Es wird also gar nicht so selten vorkommen, dass autonome Fahrzeuge stehen bleiben (weil irgendwann sich auch dort die Erkenntnis durchsetzen muss, dass für ein Fehlerhaft funktionierendes System der einzig sichere Betriebszustand der Stillstand ist. Genau deshalb ist die Signalgrundstellung bei der Bahn rot/halt, und auch ein dunkles Signal gilt als rot, bis auf dem avorgeschriebenen Dienstweg anderes angewiesen wird). Und wenn das passiert, ist anders als im Flugzeug oder bei der Bahn, kein Mensch da, der die ausgefallene Funktion übernehmen kann, den Fehler überbrücken oder beheben. Denn am autonomen Fahrzeug werden die Bedienelemente fehlen, und die Fahrgäste werden, auch wenn eine Notfallkonsole da sein sollte (oder per App auf Smartphone oder so verfügbar sein sollte) im Zweifel keinen Führerschein haben.

Klar kann man sagen, dass dann das nächste Fahrzeug kommt, und die Passagiere abholt. Nur: Was, wenn das "Pannenfahrzeug" eine schmale Strasse blockiert, bloss weil die Elektronik nicht weiterweiss oder aus versicherungstechnischen oder haftungsrechtlichen Gründen nicht weiter können darf.

Nur so als Hinweis: Ich hatte als Student mal nen Aushilfsjob bei dem Akten digitalisiert werden sollten. Ich musste mir anderthalb Tage frei nehmen, weil an der grossen Kopiermaschine, wo ich die Papiere Scannen musste der Scanner streikte, weil an der geleasten Büromaschine eine Softwarelizenz mitten in meiner Beschäftigungszeit auslief. Danach arbeitete ich mit einem etwa um faktor 10 langsameren kleinen Flachbettscanner...

Wenn Autos wegen zugeschneiter oder vereister Sensoren oder wegen ausgelaufener Softwarelizenzen oder -zertifikate stehen bleiben, wirds lustig. Das wird ein paar Winter geben, die mit massivster Antiwerbung für autonome Fahrzeuge schlagzeilen machen, und spätestens dann lässt - vorübergehend oder dauerhaft, die Begeisterung für autonome Fahrzeuge stark nach. Unfälle braucht es dann gar nicht.

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Selbstfahrende Autos

mercredi 5 juillet 2017

Selbstfahrende Autos

Hallo,

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Und am nächsten Tag (wenn das Car-sharing-Auto noch da steht) wieder mit dem Auto zur Arbeit ... ist ja bequemer.

Ja, aber auch deutlich teurer.

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Wenn alle Car-Sharing-Autos da stehen bleiben, wo die letzten Benutzer ausgestiegen sind (Wohngebiete?), dann fehlen die aber an den Zusteigeorten. Und sich vorzustellen, was los ist, wenn alle selbstfahrenden Autos erst mal wieder leer in die Stadt fahren müssen, weil da die Nachfrage besteht, dann wird viel mehr fahrender Verkehr sein (und der stehende Verkehr wird weniger).

Genau das ist die spannende Frage, die niemand beantworten kann.

Ich vermute, dass es sich in Ballungsgebieten ausgleichen kann. Bei Car Sharing mit Abgabe überall (das gibt es ja schon) und einer ausreichenden Anzahl von Fahrzeugen wird immer ein Auto in Deiner Nähe sein.

Richtig interessant wird es, wenn die Autos leer fahren können. Wie viele dieser Leerfahrten werden tatsächlich stattfinden? Das ist doch letztlich eine Frage des Parkplatzangebotes. Man muss halt dort, wo viele Einrichtungsverkehr ist, in der Nähe Parkplätze haben und mit größeren Fahrzeugen Platz sparen. Ein Bus braucht weniger Parkfläche als 40 PKW.

Im Grunde haben wir jetzt schon so etwas wie Leerfahrten, nämlich den Parksuchverkehr. Der macht einen Anteil von bis zu 40% am städtischen Gesamtverkehrsaufkommen aus. Dieser wird viel weniger werden, weil die selbstfahrenden Autos gezielt einen freien Platz anfahren können nicht lange suchen müssen. Ich glaube, wenn man selbstfahrende Autos gut im Stadtgebiet verteilt, kommt man mit relativ wenig Fahrzeugen und entsprechend wenig Leerfahrten aus. Dazu wird so ein System sehr gute Vorhersagen über die Nachfrage machen können.

Gut wird es da funktionieren, wo die Nachfrage in beide Richtung gleich hoch ist. Beispielsweise an Flughäfen. Ich vermute, dass dort die Anzahl der kommenden und abfahrenden Fahrzeuge relativ gleichmäßig konstant ist. Die großen Parkplätze werden komplett überflüssig! Jeder Wagen, der ankommt, findet binnen kürzester Zeit jemanden, der vom Flughafen weg will. Man wird mit wenig Parkplätzen für Nachfragespitzen auskommen.

Schwieriger sind ganz große Veranstaltungen, wie zum Beispiel Messen. Das ist der einzige Fall, wo ich es selbst erlebt habe, dass man eine sehr volle Straße nutzt und die Gegenrichtung praktisch leer ist. Da wird es ganz sicher viele Leerfahrten geben. Auch wenn durch die erwähnte Bündelung von Fahrten die Anzahl der Fahrzeuge und damit Platz sparen lässt (150 Menschen wollen praktisch gleichzeitig von den benachbarten Hotels X, Y und Z zur Messe, dafür braucht man keine 150 Fahrzeuge). Vielleicht wird es dann mehr Busparkplätze geben, aber weniger PKW-Stellflächen.

Das einzige, wo ich sicher bin: Der Verkehr wird komplett umgekrempelt werden. Es wird Veränderungen geben, deren Ausmaß die allerwenigsten umfassen.

Grüße
Andreas

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mardi 4 juillet 2017

Selbstfahrende Autos

Hallo,

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Und am nächsten Tag (wenn das Car-sharing-Auto noch da steht) wieder mit dem Auto zur Arbeit ... ist ja bequemer.

Ja, aber auch deutlich teurer.

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Wenn alle Car-Sharing-Autos da stehen bleiben, wo die letzten Benutzer ausgestiegen sind (Wohngebiete?), dann fehlen die aber an den Zusteigeorten. Und sich vorzustellen, was los ist, wenn alle selbstfahrenden Autos erst mal wieder leer in die Stadt fahren müssen, weil da die Nachfrage besteht, dann wird viel mehr fahrender Verkehr sein (und der stehende Verkehr wird weniger).

Genau das ist die spannende Frage, die niemand beantworten kann.

Ich vermute, dass es sich in Ballungsgebieten ausgleichen kann. Bei Car Sharing mit Abgabe überall (das gibt es ja schon) und einer ausreichenden Anzahl von Fahrzeugen wird immer ein Auto in Deiner Nähe sein.

Richtig interessant wird es, wenn die Autos leer fahren können. Wie viele dieser Leerfahrten werden tatsächlich stattfinden? Das ist doch letztlich eine Frage des Parkplatzangebotes. Man muss halt dort, wo viele Einrichtungsverkehr ist, in der Nähe Parkplätze haben und mit größeren Fahrzeugen Platz sparen. Ein Bus braucht weniger Parkfläche als 40 PKW.

Im Grunde haben wir jetzt schon so etwas wie Leerfahrten, nämlich den Parksuchverkehr. Der macht einen Anteil von bis zu 40% am städtischen Gesamtverkehrsaufkommen aus. Dieser wird viel weniger werden, weil die selbstfahrenden Autos gezielt einen freien Platz anfahren können nicht lange suchen müssen. Ich glaube, wenn man selbstfahrende Autos gut im Stadtgebiet verteilt, kommt man mit relativ wenig Fahrzeugen und entsprechend wenig Leerfahrten aus. Dazu wird so ein System sehr gute Vorhersagen über die Nachfrage machen können.

Gut wird es da funktionieren, wo die Nachfrage in beide Richtung gleich hoch ist. Beispielsweise an Flughäfen. Ich vermute, dass dort die Anzahl der kommenden und abfahrenden Fahrzeuge relativ gleichmäßig konstant ist. Die großen Parkplätze werden komplett überflüssig! Jeder Wagen, der ankommt, findet binnen kürzester Zeit jemanden, der vom Flughafen weg will. Man wird mit wenig Parkplätzen für Nachfragespitzen auskommen.

Schwieriger sind ganz große Veranstaltungen, wie zum Beispiel Messen. Das ist der einzige Fall, wo ich es selbst erlebt habe, dass man eine sehr volle Straße nutzt und die Gegenrichtung praktisch leer ist. Da wird es ganz sicher viele Leerfahrten geben. Auch wenn durch die erwähnte Bündelung von Fahrten die Anzahl der Fahrzeuge und damit Platz sparen lässt (150 Menschen wollen praktisch gleichzeitig von den benachbarten Hotels X, Y und Z zur Messe, dafür braucht man keine 150 Fahrzeuge). Vielleicht wird es dann mehr Busparkplätze geben, aber weniger PKW-Stellflächen.

Das einzige, wo ich sicher bin: Der Verkehr wird komplett umgekrempelt werden. Es wird Veränderungen geben, deren Ausmaß die allerwenigsten umfassen.

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Andreas

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lundi 3 juillet 2017

Selbstfahrende Autos

Hallo,

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Und am nächsten Tag (wenn das Car-sharing-Auto noch da steht) wieder mit dem Auto zur Arbeit ... ist ja bequemer.

Ja, aber auch deutlich teurer.

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Wenn alle Car-Sharing-Autos da stehen bleiben, wo die letzten Benutzer ausgestiegen sind (Wohngebiete?), dann fehlen die aber an den Zusteigeorten. Und sich vorzustellen, was los ist, wenn alle selbstfahrenden Autos erst mal wieder leer in die Stadt fahren müssen, weil da die Nachfrage besteht, dann wird viel mehr fahrender Verkehr sein (und der stehende Verkehr wird weniger).

Genau das ist die spannende Frage, die niemand beantworten kann.

Ich vermute, dass es sich in Ballungsgebieten ausgleichen kann. Bei Car Sharing mit Abgabe überall (das gibt es ja schon) und einer ausreichenden Anzahl von Fahrzeugen wird immer ein Auto in Deiner Nähe sein.

Richtig interessant wird es, wenn die Autos leer fahren können. Wie viele dieser Leerfahrten werden tatsächlich stattfinden? Das ist doch letztlich eine Frage des Parkplatzangebotes. Man muss halt dort, wo viele Einrichtungsverkehr ist, in der Nähe Parkplätze haben und mit größeren Fahrzeugen Platz sparen. Ein Bus braucht weniger Parkfläche als 40 PKW.

Im Grunde haben wir jetzt schon so etwas wie Leerfahrten, nämlich den Parksuchverkehr. Der macht einen Anteil von bis zu 40% am städtischen Gesamtverkehrsaufkommen aus. Dieser wird viel weniger werden, weil die selbstfahrenden Autos gezielt einen freien Platz anfahren können nicht lange suchen müssen. Ich glaube, wenn man selbstfahrende Autos gut im Stadtgebiet verteilt, kommt man mit relativ wenig Fahrzeugen und entsprechend wenig Leerfahrten aus. Dazu wird so ein System sehr gute Vorhersagen über die Nachfrage machen können.

Gut wird es da funktionieren, wo die Nachfrage in beide Richtung gleich hoch ist. Beispielsweise an Flughäfen. Ich vermute, dass dort die Anzahl der kommenden und abfahrenden Fahrzeuge relativ gleichmäßig konstant ist. Die großen Parkplätze werden komplett überflüssig! Jeder Wagen, der ankommt, findet binnen kürzester Zeit jemanden, der vom Flughafen weg will. Man wird mit wenig Parkplätzen für Nachfragespitzen auskommen.

Schwieriger sind ganz große Veranstaltungen, wie zum Beispiel Messen. Das ist der einzige Fall, wo ich es selbst erlebt habe, dass man eine sehr volle Straße nutzt und die Gegenrichtung praktisch leer ist. Da wird es ganz sicher viele Leerfahrten geben. Auch wenn durch die erwähnte Bündelung von Fahrten die Anzahl der Fahrzeuge und damit Platz sparen lässt (150 Menschen wollen praktisch gleichzeitig von den benachbarten Hotels X, Y und Z zur Messe, dafür braucht man keine 150 Fahrzeuge). Vielleicht wird es dann mehr Busparkplätze geben, aber weniger PKW-Stellflächen.

Das einzige, wo ich sicher bin: Der Verkehr wird komplett umgekrempelt werden. Es wird Veränderungen geben, deren Ausmaß die allerwenigsten umfassen.

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Andreas

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lundi 26 juin 2017

Selbstfahrende Autos

Hallo,

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Und am nächsten Tag (wenn das Car-sharing-Auto noch da steht) wieder mit dem Auto zur Arbeit ... ist ja bequemer.

Ja, aber auch deutlich teurer.

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Wenn alle Car-Sharing-Autos da stehen bleiben, wo die letzten Benutzer ausgestiegen sind (Wohngebiete?), dann fehlen die aber an den Zusteigeorten. Und sich vorzustellen, was los ist, wenn alle selbstfahrenden Autos erst mal wieder leer in die Stadt fahren müssen, weil da die Nachfrage besteht, dann wird viel mehr fahrender Verkehr sein (und der stehende Verkehr wird weniger).

Genau das ist die spannende Frage, die niemand beantworten kann.

Ich vermute, dass es sich in Ballungsgebieten ausgleichen kann. Bei Car Sharing mit Abgabe überall (das gibt es ja schon) und einer ausreichenden Anzahl von Fahrzeugen wird immer ein Auto in Deiner Nähe sein.

Richtig interessant wird es, wenn die Autos leer fahren können. Wie viele dieser Leerfahrten werden tatsächlich stattfinden? Das ist doch letztlich eine Frage des Parkplatzangebotes. Man muss halt dort, wo viele Einrichtungsverkehr ist, in der Nähe Parkplätze haben und mit größeren Fahrzeugen Platz sparen. Ein Bus braucht weniger Parkfläche als 40 PKW.

Im Grunde haben wir jetzt schon so etwas wie Leerfahrten, nämlich den Parksuchverkehr. Der macht einen Anteil von bis zu 40% am städtischen Gesamtverkehrsaufkommen aus. Dieser wird viel weniger werden, weil die selbstfahrenden Autos gezielt einen freien Platz anfahren können nicht lange suchen müssen. Ich glaube, wenn man selbstfahrende Autos gut im Stadtgebiet verteilt, kommt man mit relativ wenig Fahrzeugen und entsprechend wenig Leerfahrten aus. Dazu wird so ein System sehr gute Vorhersagen über die Nachfrage machen können.

Gut wird es da funktionieren, wo die Nachfrage in beide Richtung gleich hoch ist. Beispielsweise an Flughäfen. Ich vermute, dass dort die Anzahl der kommenden und abfahrenden Fahrzeuge relativ gleichmäßig konstant ist. Die großen Parkplätze werden komplett überflüssig! Jeder Wagen, der ankommt, findet binnen kürzester Zeit jemanden, der vom Flughafen weg will. Man wird mit wenig Parkplätzen für Nachfragespitzen auskommen.

Schwieriger sind ganz große Veranstaltungen, wie zum Beispiel Messen. Das ist der einzige Fall, wo ich es selbst erlebt habe, dass man eine sehr volle Straße nutzt und die Gegenrichtung praktisch leer ist. Da wird es ganz sicher viele Leerfahrten geben. Auch wenn durch die erwähnte Bündelung von Fahrten die Anzahl der Fahrzeuge und damit Platz sparen lässt (150 Menschen wollen praktisch gleichzeitig von den benachbarten Hotels X, Y und Z zur Messe, dafür braucht man keine 150 Fahrzeuge). Vielleicht wird es dann mehr Busparkplätze geben, aber weniger PKW-Stellflächen.

Das einzige, wo ich sicher bin: Der Verkehr wird komplett umgekrempelt werden. Es wird Veränderungen geben, deren Ausmaß die allerwenigsten umfassen.

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Andreas

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vendredi 23 juin 2017

Selbstfahrende Autos

Hallo,

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Und am nächsten Tag (wenn das Car-sharing-Auto noch da steht) wieder mit dem Auto zur Arbeit ... ist ja bequemer.

Ja, aber auch deutlich teurer.

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Wenn alle Car-Sharing-Autos da stehen bleiben, wo die letzten Benutzer ausgestiegen sind (Wohngebiete?), dann fehlen die aber an den Zusteigeorten. Und sich vorzustellen, was los ist, wenn alle selbstfahrenden Autos erst mal wieder leer in die Stadt fahren müssen, weil da die Nachfrage besteht, dann wird viel mehr fahrender Verkehr sein (und der stehende Verkehr wird weniger).

Genau das ist die spannende Frage, die niemand beantworten kann.

Ich vermute, dass es sich in Ballungsgebieten ausgleichen kann. Bei Car Sharing mit Abgabe überall (das gibt es ja schon) und einer ausreichenden Anzahl von Fahrzeugen wird immer ein Auto in Deiner Nähe sein.

Richtig interessant wird es, wenn die Autos leer fahren können. Wie viele dieser Leerfahrten werden tatsächlich stattfinden? Das ist doch letztlich eine Frage des Parkplatzangebotes. Man muss halt dort, wo viele Einrichtungsverkehr ist, in der Nähe Parkplätze haben und mit größeren Fahrzeugen Platz sparen. Ein Bus braucht weniger Parkfläche als 40 PKW.

Im Grunde haben wir jetzt schon so etwas wie Leerfahrten, nämlich den Parksuchverkehr. Der macht einen Anteil von bis zu 40% am städtischen Gesamtverkehrsaufkommen aus. Dieser wird viel weniger werden, weil die selbstfahrenden Autos gezielt einen freien Platz anfahren können nicht lange suchen müssen. Ich glaube, wenn man selbstfahrende Autos gut im Stadtgebiet verteilt, kommt man mit relativ wenig Fahrzeugen und entsprechend wenig Leerfahrten aus. Dazu wird so ein System sehr gute Vorhersagen über die Nachfrage machen können.

Gut wird es da funktionieren, wo die Nachfrage in beide Richtung gleich hoch ist. Beispielsweise an Flughäfen. Ich vermute, dass dort die Anzahl der kommenden und abfahrenden Fahrzeuge relativ gleichmäßig konstant ist. Die großen Parkplätze werden komplett überflüssig! Jeder Wagen, der ankommt, findet binnen kürzester Zeit jemanden, der vom Flughafen weg will. Man wird mit wenig Parkplätzen für Nachfragespitzen auskommen.

Schwieriger sind ganz große Veranstaltungen, wie zum Beispiel Messen. Das ist der einzige Fall, wo ich es selbst erlebt habe, dass man eine sehr volle Straße nutzt und die Gegenrichtung praktisch leer ist. Da wird es ganz sicher viele Leerfahrten geben. Auch wenn durch die erwähnte Bündelung von Fahrten die Anzahl der Fahrzeuge und damit Platz sparen lässt (150 Menschen wollen praktisch gleichzeitig von den benachbarten Hotels X, Y und Z zur Messe, dafür braucht man keine 150 Fahrzeuge). Vielleicht wird es dann mehr Busparkplätze geben, aber weniger PKW-Stellflächen.

Das einzige, wo ich sicher bin: Der Verkehr wird komplett umgekrempelt werden. Es wird Veränderungen geben, deren Ausmaß die allerwenigsten umfassen.

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Andreas

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Selbstfahrende Autos

Hallo,

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Und am nächsten Tag (wenn das Car-sharing-Auto noch da steht) wieder mit dem Auto zur Arbeit ... ist ja bequemer.

Ja, aber auch deutlich teurer.

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Wenn alle Car-Sharing-Autos da stehen bleiben, wo die letzten Benutzer ausgestiegen sind (Wohngebiete?), dann fehlen die aber an den Zusteigeorten. Und sich vorzustellen, was los ist, wenn alle selbstfahrenden Autos erst mal wieder leer in die Stadt fahren müssen, weil da die Nachfrage besteht, dann wird viel mehr fahrender Verkehr sein (und der stehende Verkehr wird weniger).

Genau das ist die spannende Frage, die niemand beantworten kann.

Ich vermute, dass es sich in Ballungsgebieten ausgleichen kann. Bei Car Sharing mit Abgabe überall (das gibt es ja schon) und einer ausreichenden Anzahl von Fahrzeugen wird immer ein Auto in Deiner Nähe sein.

Richtig interessant wird es, wenn die Autos leer fahren können. Wie viele dieser Leerfahrten werden tatsächlich stattfinden? Das ist doch letztlich eine Frage des Parkplatzangebotes. Man muss halt dort, wo viele Einrichtungsverkehr ist, in der Nähe Parkplätze haben und mit größeren Fahrzeugen Platz sparen. Ein Bus braucht weniger Parkfläche als 40 PKW.

Im Grunde haben wir jetzt schon so etwas wie Leerfahrten, nämlich den Parksuchverkehr. Der macht einen Anteil von bis zu 40% am städtischen Gesamtverkehrsaufkommen aus. Dieser wird viel weniger werden, weil die selbstfahrenden Autos gezielt einen freien Platz anfahren können nicht lange suchen müssen. Ich glaube, wenn man selbstfahrende Autos gut im Stadtgebiet verteilt, kommt man mit relativ wenig Fahrzeugen und entsprechend wenig Leerfahrten aus. Dazu wird so ein System sehr gute Vorhersagen über die Nachfrage machen können.

Gut wird es da funktionieren, wo die Nachfrage in beide Richtung gleich hoch ist. Beispielsweise an Flughäfen. Ich vermute, dass dort die Anzahl der kommenden und abfahrenden Fahrzeuge relativ gleichmäßig konstant ist. Die großen Parkplätze werden komplett überflüssig! Jeder Wagen, der ankommt, findet binnen kürzester Zeit jemanden, der vom Flughafen weg will. Man wird mit wenig Parkplätzen für Nachfragespitzen auskommen.

Schwieriger sind ganz große Veranstaltungen, wie zum Beispiel Messen. Das ist der einzige Fall, wo ich es selbst erlebt habe, dass man eine sehr volle Straße nutzt und die Gegenrichtung praktisch leer ist. Da wird es ganz sicher viele Leerfahrten geben. Auch wenn durch die erwähnte Bündelung von Fahrten die Anzahl der Fahrzeuge und damit Platz sparen lässt (150 Menschen wollen praktisch gleichzeitig von den benachbarten Hotels X, Y und Z zur Messe, dafür braucht man keine 150 Fahrzeuge). Vielleicht wird es dann mehr Busparkplätze geben, aber weniger PKW-Stellflächen.

Das einzige, wo ich sicher bin: Der Verkehr wird komplett umgekrempelt werden. Es wird Veränderungen geben, deren Ausmaß die allerwenigsten umfassen.

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jeudi 22 juin 2017

Selbstfahrende Autos

Hallo,

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Und am nächsten Tag (wenn das Car-sharing-Auto noch da steht) wieder mit dem Auto zur Arbeit ... ist ja bequemer.

Ja, aber auch deutlich teurer.

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Wenn alle Car-Sharing-Autos da stehen bleiben, wo die letzten Benutzer ausgestiegen sind (Wohngebiete?), dann fehlen die aber an den Zusteigeorten. Und sich vorzustellen, was los ist, wenn alle selbstfahrenden Autos erst mal wieder leer in die Stadt fahren müssen, weil da die Nachfrage besteht, dann wird viel mehr fahrender Verkehr sein (und der stehende Verkehr wird weniger).

Genau das ist die spannende Frage, die niemand beantworten kann.

Ich vermute, dass es sich in Ballungsgebieten ausgleichen kann. Bei Car Sharing mit Abgabe überall (das gibt es ja schon) und einer ausreichenden Anzahl von Fahrzeugen wird immer ein Auto in Deiner Nähe sein.

Richtig interessant wird es, wenn die Autos leer fahren können. Wie viele dieser Leerfahrten werden tatsächlich stattfinden? Das ist doch letztlich eine Frage des Parkplatzangebotes. Man muss halt dort, wo viele Einrichtungsverkehr ist, in der Nähe Parkplätze haben und mit größeren Fahrzeugen Platz sparen. Ein Bus braucht weniger Parkfläche als 40 PKW.

Im Grunde haben wir jetzt schon so etwas wie Leerfahrten, nämlich den Parksuchverkehr. Der macht einen Anteil von bis zu 40% am städtischen Gesamtverkehrsaufkommen aus. Dieser wird viel weniger werden, weil die selbstfahrenden Autos gezielt einen freien Platz anfahren können nicht lange suchen müssen. Ich glaube, wenn man selbstfahrende Autos gut im Stadtgebiet verteilt, kommt man mit relativ wenig Fahrzeugen und entsprechend wenig Leerfahrten aus. Dazu wird so ein System sehr gute Vorhersagen über die Nachfrage machen können.

Gut wird es da funktionieren, wo die Nachfrage in beide Richtung gleich hoch ist. Beispielsweise an Flughäfen. Ich vermute, dass dort die Anzahl der kommenden und abfahrenden Fahrzeuge relativ gleichmäßig konstant ist. Die großen Parkplätze werden komplett überflüssig! Jeder Wagen, der ankommt, findet binnen kürzester Zeit jemanden, der vom Flughafen weg will. Man wird mit wenig Parkplätzen für Nachfragespitzen auskommen.

Schwieriger sind ganz große Veranstaltungen, wie zum Beispiel Messen. Das ist der einzige Fall, wo ich es selbst erlebt habe, dass man eine sehr volle Straße nutzt und die Gegenrichtung praktisch leer ist. Da wird es ganz sicher viele Leerfahrten geben. Auch wenn durch die erwähnte Bündelung von Fahrten die Anzahl der Fahrzeuge und damit Platz sparen lässt (150 Menschen wollen praktisch gleichzeitig von den benachbarten Hotels X, Y und Z zur Messe, dafür braucht man keine 150 Fahrzeuge). Vielleicht wird es dann mehr Busparkplätze geben, aber weniger PKW-Stellflächen.

Das einzige, wo ich sicher bin: Der Verkehr wird komplett umgekrempelt werden. Es wird Veränderungen geben, deren Ausmaß die allerwenigsten umfassen.

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mercredi 21 juin 2017

Selbstfahrende Autos

Hallo,

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Und am nächsten Tag (wenn das Car-sharing-Auto noch da steht) wieder mit dem Auto zur Arbeit ... ist ja bequemer.

Ja, aber auch deutlich teurer.

vor 7 Minuten, Berlingokäufer sagte:

Wenn alle Car-Sharing-Autos da stehen bleiben, wo die letzten Benutzer ausgestiegen sind (Wohngebiete?), dann fehlen die aber an den Zusteigeorten. Und sich vorzustellen, was los ist, wenn alle selbstfahrenden Autos erst mal wieder leer in die Stadt fahren müssen, weil da die Nachfrage besteht, dann wird viel mehr fahrender Verkehr sein (und der stehende Verkehr wird weniger).

Genau das ist die spannende Frage, die niemand beantworten kann.

Ich vermute, dass es sich in Ballungsgebieten ausgleichen kann. Bei Car Sharing mit Abgabe überall (das gibt es ja schon) und einer ausreichenden Anzahl von Fahrzeugen wird immer ein Auto in Deiner Nähe sein.

Richtig interessant wird es, wenn die Autos leer fahren können. Wie viele dieser Leerfahrten werden tatsächlich stattfinden? Das ist doch letztlich eine Frage des Parkplatzangebotes. Man muss halt dort, wo viele Einrichtungsverkehr ist, in der Nähe Parkplätze haben und mit größeren Fahrzeugen Platz sparen. Ein Bus braucht weniger Parkfläche als 40 PKW.

Im Grunde haben wir jetzt schon so etwas wie Leerfahrten, nämlich den Parksuchverkehr. Der macht einen Anteil von bis zu 40% am städtischen Gesamtverkehrsaufkommen aus. Dieser wird viel weniger werden, weil die selbstfahrenden Autos gezielt einen freien Platz anfahren können nicht lange suchen müssen. Ich glaube, wenn man selbstfahrende Autos gut im Stadtgebiet verteilt, kommt man mit relativ wenig Fahrzeugen und entsprechend wenig Leerfahrten aus. Dazu wird so ein System sehr gute Vorhersagen über die Nachfrage machen können.

Gut wird es da funktionieren, wo die Nachfrage in beide Richtung gleich hoch ist. Beispielsweise an Flughäfen. Ich vermute, dass dort die Anzahl der kommenden und abfahrenden Fahrzeuge relativ gleichmäßig konstant ist. Die großen Parkplätze werden komplett überflüssig! Jeder Wagen, der ankommt, findet binnen kürzester Zeit jemanden, der vom Flughafen weg will. Man wird mit wenig Parkplätzen für Nachfragespitzen auskommen.

Schwieriger sind ganz große Veranstaltungen, wie zum Beispiel Messen. Das ist der einzige Fall, wo ich es selbst erlebt habe, dass man eine sehr volle Straße nutzt und die Gegenrichtung praktisch leer ist. Da wird es ganz sicher viele Leerfahrten geben. Auch wenn durch die erwähnte Bündelung von Fahrten die Anzahl der Fahrzeuge und damit Platz sparen lässt (150 Menschen wollen praktisch gleichzeitig von den benachbarten Hotels X, Y und Z zur Messe, dafür braucht man keine 150 Fahrzeuge). Vielleicht wird es dann mehr Busparkplätze geben, aber weniger PKW-Stellflächen.

Das einzige, wo ich sicher bin: Der Verkehr wird komplett umgekrempelt werden. Es wird Veränderungen geben, deren Ausmaß die allerwenigsten umfassen.

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vor 1 Stunde, AndreasRS sagte:

Also z.B. zum Schichtbeginn um 15 Uhr mit dem Bus zur Arbeit und um 23 Uhr per Car Sharing nach Hause.

Und am nächsten Tag (wenn das Car-sharing-Auto noch da steht) wieder mit dem Auto zur Arbeit ... ist ja bequemer.

Wenn alle Car-Sharing-Autos da stehen bleiben, wo die letzten Benutzer ausgestiegen sind (Wohngebiete?), dann fehlen die aber an den Zusteigeorten. Und sich vorzustellen, was los ist, wenn alle selbstfahrenden Autos erst mal wieder leer in die Stadt fahren müssen, weil da die Nachfrage besteht, dann wird viel mehr fahrender Verkehr sein (und der stehende Verkehr wird weniger).

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Selbstfahrende Autos

Mag sein, dass der Fahrer die grösste Risiko ist.

Die Flugbranche zeigt aber heute schon, wohin hochgradige Automatisierung unfalltechnisch führt. Heute sind Piloten überfordert, wenn sie per Hand auch nur kurz fliegen sollen, und sie sind nicht mehr in der Lage, simpelste technische Ausfälle wie eine Vereisung (ok, das wird Autofahrer nicht treffen) oder enen Triebwerksausfall zutreffend und schnell zu erkennen und die an sich recht simplen Massnahmen zu treffen, die aber überlebenswichtig sind.

Und das, obwohl bei Fliugzeugen technische Ausfälle sehr viel seltener sind als bei Autos, und man in den Flugwerften nach dem Vieraugenprinzip arbeitet.

Und nun stelle man sich vor, was die Werkstattstunde kostete, müsste man immer zwei Schrauber zahlen, jede Reparatur zertifiziert haben und noch ein halbes Dutzend teurer Diagnosegeräte mehr mitfinanzieren.

Nein, wir werden noch lange selber Fahren, und das nicht nur mit Ausnahmegenehmigung. Denn Kameras verschmutzen schnell,  und dann fallen Assistenzsysteme aus. Die Autoindustrie wird sie schon so zu bauen wissen, dass ein Lappen mit Putzmittel nicht zur Fehlerbehebung reicht. Eben das werden weder alle Zahlen können, noch wollen; und auch Versicherungen werden schnell feststellen, dass Unfälle mit autonomem fahren nicht weniger, sondern nur noch viel dämlichere werden, als wenn an sich schon im Durchschnitt verantwortungslose Menschen gleich selber fahren würden. Die Versicherungsprämien werden also nicht sinken, oder doch nicht in dem Mass, wie die Unterhaltskosten steigen werden für autonome Fahrzeuge. Es wird also teurer werden, und das teurere wird sich nicht durchsetzen.

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mardi 20 juin 2017

Selbstfahrende Autos

Mag sein, dass der Fahrer die grösste Risiko ist.

Die Flugbranche zeigt aber heute schon, wohin hochgradige Automatisierung unfalltechnisch führt. Heute sind Piloten überfordert, wenn sie per Hand auch nur kurz fliegen sollen, und sie sind nicht mehr in der Lage, simpelste technische Ausfälle wie eine Vereisung (ok, das wird Autofahrer nicht treffen) oder enen Triebwerksausfall zutreffend und schnell zu erkennen und die an sich recht simplen Massnahmen zu treffen, die aber überlebenswichtig sind.

Und das, obwohl bei Fliugzeugen technische Ausfälle sehr viel seltener sind als bei Autos, und man in den Flugwerften nach dem Vieraugenprinzip arbeitet.

Und nun stelle man sich vor, was die Werkstattstunde kostete, müsste man immer zwei Schrauber zahlen, jede Reparatur zertifiziert haben und noch ein halbes Dutzend teurer Diagnosegeräte mehr mitfinanzieren.

Nein, wir werden noch lange selber Fahren, und das nicht nur mit Ausnahmegenehmigung. Denn Kameras verschmutzen schnell,  und dann fallen Assistenzsysteme aus. Die Autoindustrie wird sie schon so zu bauen wissen, dass ein Lappen mit Putzmittel nicht zur Fehlerbehebung reicht. Eben das werden weder alle Zahlen können, noch wollen; und auch Versicherungen werden schnell feststellen, dass Unfälle mit autonomem fahren nicht weniger, sondern nur noch viel dämlichere werden, als wenn an sich schon im Durchschnitt verantwortungslose Menschen gleich selber fahren würden. Die Versicherungsprämien werden also nicht sinken, oder doch nicht in dem Mass, wie die Unterhaltskosten steigen werden für autonome Fahrzeuge. Es wird also teurer werden, und das teurere wird sich nicht durchsetzen.

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lundi 19 juin 2017

Selbstfahrende Autos

Mag sein, dass der Fahrer die grösste Risiko ist.

Die Flugbranche zeigt aber heute schon, wohin hochgradige Automatisierung unfalltechnisch führt. Heute sind Piloten überfordert, wenn sie per Hand auch nur kurz fliegen sollen, und sie sind nicht mehr in der Lage, simpelste technische Ausfälle wie eine Vereisung (ok, das wird Autofahrer nicht treffen) oder enen Triebwerksausfall zutreffend und schnell zu erkennen und die an sich recht simplen Massnahmen zu treffen, die aber überlebenswichtig sind.

Und das, obwohl bei Fliugzeugen technische Ausfälle sehr viel seltener sind als bei Autos, und man in den Flugwerften nach dem Vieraugenprinzip arbeitet.

Und nun stelle man sich vor, was die Werkstattstunde kostete, müsste man immer zwei Schrauber zahlen, jede Reparatur zertifiziert haben und noch ein halbes Dutzend teurer Diagnosegeräte mehr mitfinanzieren.

Nein, wir werden noch lange selber Fahren, und das nicht nur mit Ausnahmegenehmigung. Denn Kameras verschmutzen schnell,  und dann fallen Assistenzsysteme aus. Die Autoindustrie wird sie schon so zu bauen wissen, dass ein Lappen mit Putzmittel nicht zur Fehlerbehebung reicht. Eben das werden weder alle Zahlen können, noch wollen; und auch Versicherungen werden schnell feststellen, dass Unfälle mit autonomem fahren nicht weniger, sondern nur noch viel dämlichere werden, als wenn an sich schon im Durchschnitt verantwortungslose Menschen gleich selber fahren würden. Die Versicherungsprämien werden also nicht sinken, oder doch nicht in dem Mass, wie die Unterhaltskosten steigen werden für autonome Fahrzeuge. Es wird also teurer werden, und das teurere wird sich nicht durchsetzen.

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Selbstfahrende Autos

dimanche 18 juin 2017

Selbstfahrende Autos

Mangelhafter Datenschutz und keine Rechtssicherheit: Die Opposition ist mit dem von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgelegten Gesetz zum autonomen Fahren nicht einverstanden. Dobrindt selbst hingegen spricht vom "innovativsten Straßenverkehrsrecht der Welt". Das Gesetz wäre das erste weltweit, das voll automatisiertes Fahren ohne Sondergenehmigung zulässt.

...

Verkehrsminister Alexander Dobrindt machte zwar wiederholt deutlich:
"Auch diese Haftungsfragen haben wir in unserem Gesetz geklärt. Wenn der Computer fährt, dann haftet am Schluss der Hersteller."

...

Herbert Behrens, der Obmann der Linkenfraktion im Bundestag kritisiert:
"Im Gesetz steht, dass der Fahrzeugführer beim hochautomatisierten Fahren unverzüglich das Steuer wieder übernehmen muss, wenn das Fahrzeug ihn dazu auffordert. Diese Formulierung ist so unscharf, dass selbst Sie, Herr Minister Dobrindt fälschlicherweise davon ausgehen, dass man bei diesen Autos mal eben schnell E-Mails bearbeiten darf, weil es schließlich möglich ist, das Steuer unverzüglich wieder zu übernehmen. Studien und Fahrsimulatoren haben gezeigt, dass mindestens 15 Sekunden nötig sein können, um sich von einer fahrfremden Tätigkeit wieder ins Verkehrsgeschehen einstellen zu können. Ist das unverzüglich?"

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Selbstfahrende Autos

mercredi 20 juillet 2016

Selbstfahrende Autos