samedi 9 septembre 2017

Zeitgeschehen

Was das Aufarbeiten angeht, so haben manche wenig Probleme damit. Ich war vor kurzem in Triest.

Triest war von 1382-1918 Österreich! Grade mal 530 Jahre! Im ersten Weltkrieg österreichischer Kriegshafen (echt! Wir hatten tatsächlich mal eine Kriegsmarine!) .

Natürlich war vieles in Triest österreichisch geprägt. Einiges der dortigen Architektur erinnert stark an Wien. Die Faschisten haben, in den 20er und 30er Jahren,  alles getan um der Stadt ihren (architektonischen) Stempel aufzudrücken. Da gibt es heute noch, von den Faschisten errichtete, Denkmäler  und Plätze die in dieser Form weder in Deutschland noch in Öaterreich denkbar wären.

In Wien gibt es an einem Haus eine Gedenktafel, dass hier Josef Stalin gewohnt hat.

Der Umgang mit totalitären, menschenverachtenden Systemen ist sehr individuell. 

13 Millionen Tote durch Stalin.....kein Problem, lassen wir die Gedenktafel dran, waren ja wenigsten weniger als durch Hitler....

Angeblich 2 Millionen Tote durch  Mussolini. Naja was soll's, lassen wir die faschistischen Denkmäler trotzdem stehen..............

Geschichte ist subjektiv und Geschichte aufarbeiten ist bestenfalls eine subjektive Betrachtung aus der Sicht der heutigen Zeit.

LG aus Wien

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