In der Tat ein nettes Spielzeug. Meine Schwäger haben mir ein langes Wochenende im Model X geschenkt - und es war großartig!
1300 Kilometer quer durch Österreich - eigentlich bergauf, bergab durch Österreich - Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Tirol, Salzburg und zurück - inklusive Großglockner Hochalpenstraße. Es war ein Model X P90D, Reichweite im Realbetrieb ca. 380 Kilometer bei voller Besetzung. Steigungen sind kaum relevant, solange es danach wieder bergab geht und man fleißig rekuperiert. Über die gesamte Hochalpenstraße musste ich kein einziges Mal auf die Bremse steigen
Als praktischer als erwartet haben sich die Flügeltüren erwiesen. Gehen eigentlich immer auch, wo man auch sonst die Tür gerade noch aufbekommt. Und auch bei niedrigen Parkhaushöhen lässt sich die Türe zumindest so weit öffnen, dass man rein-/rauskommt. Der Show-/Protzeffekt ist natürlich gewaltig.
Und die vielen elektronischen Helferleins lassen einen schon ziemlich dekadent werden - Tür auf, wenn man sich nähert, Tür zu, wenn man auf die Bremse steigt. Alle Türen zu (inkl. Hintertüren und Heckklappe), wenn man sich vom Auto entfernt. Sitzkühlung durch Belüftung. Vorklimatisierung über App. Vorwärts-/Rückwärtsausparken von Außen per App. Ladungssteuerung per App. 6-Sitzer mit mächtig Stauraum, wenn die hinteren beiden Sitze umgeklappt sind. Tolles Lounge-Ambiente und viel Platz für die Passagiere - mehr als ich es zB vom BMW X5 kenne.
Autopilot funktioniert hervorragend, wenn auch nach wie vor mit leichten Schwächen, die man aber rasch kennt und sich beim Fahren danach richtet. Im Stau bis 30km/h muss man überhaupt nichts mehr tun, es kommt auch keine Warnung bezüglich Hände ans Steuer. Was noch abgeht ist, dass er sich automatisch nach den Tempolimits richtet bzw. in Kurven die Geschwindigkeit anpasst. Am besten klappts im Kolonnenverkehr, da richtet sich das Auto nach der Geschwindigkeit des Vordermanns.
Die gewählten Hotels hatten jeweils Tesla Destination Charger, sodass wir morgens immer vollgeladen aufbrechen konnten. Aber auch Schukoladung bringt über Nacht zumindest genug, um mal ein erstes Stück weit zu kommen. Die Reichweite des Autos war immer höher, als die maximale Reichweite der Insassen. Deshalb gab es deutlich mehr Pausen als notwendige Ladestopps und am Ende des Tages immer noch genug Restreichweite...
Definitiv sein Geld wert. Und würde ich mich für diese Fahrzeugklasse interessieren und hätte das Geld für so einen SUV auf der hohen Kante, gäbe es für mich derzeit keine Alternative.
Durchschnittsverbrauch: 25kWh/100km. Energiekosten: 0 Euro. Schade nur, dass meine Schwäger sich nicht weiter weg getraut haben - es war ihr erstes Mal im Tesla
lg
grojoh
Tesla s
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