jeudi 6 juillet 2017

C6 Wasser in der Federbeinmanschette

Habe mir

vor 2 Stunden, Tim Schröder sagte:

Wenn ich Niveaustoßdämpfer (z.B. für den Audi A8) repariere, fette ich die Rohre von außen im Bereich der Manschette gut ein. Das verzögert die Rostbildung ein wenig. Verhindern kann es das aber nicht.

Und genau das interpretiere ich als konstruktiven Mangel. Habe mir mein altes Federbein vorhin nochmal genau angesehen - das muss kaputtrosten!

Tatsächlich ist die Steinschlagschutzmanschette (anders kann man das Ding nicht bezeichnen) oben nur auf einen Plastikring gesteckt, der von einem Drahtring mehr oder weniger auf Position gehalten wird. Da alle Verbindungsstellen aus Plastik bestehen, ist dort weder Staub-, noch Wasserdichtheit gegeben. Ergo dringen Dreck und Spritzwasser ein, laufen schön nach unten und landen dort in einer Sackgasse - denn dazu ist die Manschette aufgrund des relativ präzis geführten Anschlagpuffers zu dicht. Das nun entstehende Klima sorgt für eine Art Suizid des Federbeins: Die Kolbenstange schmirgelt sich beim ständigen Auf- und Ab am Eingang zum Kolben wund, zerstört das Dichtungspacket, und LDS-Wasser-Emulgat marsch! Man kann das auf Martins Foto sehr gut erkennen, mein altes Federbein sieht sogar noch etwas schlimmer aus. Der am Eingang zum Zylinder erkennbare Metallring ist bei meinem alten Federbein übrigens komplett lose...

 Zweites Problem: Der obere Plastik-Haltering bindet ebenfalls Feuchtigkeit und sorgt für permanent feuchtes Klima am angeschweißten Domlager-Halteteller. So ist es zu erklären, dass die (gegenüber dem XM Eigentlich verbesserte) Konstruktion durch Rostschädigung nachgibt, die Schweißpunkte mürbe werden und - ab durch die Haube! Erste Fälle sind bereits bekannt geworden.

Nun die Frage: Warum rosteten die XM-Federbeine nicht kaputt? Nun, das Bild (von der XM-IG entliehen, hoffe, das ist OK) spricht für sich:

[federbein-schnitt.jpg 

Die Manschette ist oben und unten nicht dicht aufgebracht, und die Kolbenstange geht nach oben ab, so dass sich dort ein derartiges Milieu wie beim C6 nicht entwickeln kann. Dafür erkauft man hier konstrukionsbedingt durchschießende Domlager - aber wie gesagt, der C6 kann das auch...

Ergo: Nicht ruhig schlafen legen, wenn das Federbein erneuert wurde - hier muss der Eigner konstruktiv für längere Haltbarkeit sorgen (lassen): Fett ist da ein richtiger Ansatz, aber maßgeblich muss das Manschettenprinzip modifiziert werden. Ich lasse mir mal was einfallen und informiere, wenn ich eine haltbare Lösung gefunden habe.

Viele Grüße

Henning

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C6 Wasser in der Federbeinmanschette

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