ein bisschen hatte ich auch das greuslige Interieur aufgehübscht, mit Schonbezügen wa res zwar nicht wirklilch schön, aber doch zumindest erträglich geworden.
2014/15 dachte ich öfter mal wieder an eine Neulackierung; die beiden Kostenvoranschläge, die ich machen lies waren ernüchternd, eine regional ansässige Lackiererei kam bei schätzungsweise 5-6000 Euro raus, was mir bei aller Liebe dann doch zu viel war, über myhammer bot einer 3-4000 Euro, was meinen Vorstellungen zwar entsprach (oberer Rand sag ich mal) , jedoch machte der Anbieter in anderen Belangen einen irgendwie nicht vertrauenerweckenden Eindruck. Das Projekt pausierte schon wieder; selber Hand anlegen verbot sich, wenn man mir Spachtel, Farbe oder gar Schleifmittel in die Hand gibt ist der Totalschaden programmiert
Im Sommer 2015 ergab es sich, das einer der Kleinunternehmer, mit denen ich beruflich zu tun habe , einen neuen Actros in Betrieb nahm...... und er war sehr stolz drauf. Zu Recht, wie ich beim ersten Sichtkontakt sehen konnte. Das Ding war ein absoluter Blickfang mit einer sehr aufwändigen und wirklich gelungenen flic-flac lackierung. Nun sind diese Unternehmer typischerweise immer am Sparen um in diesem Gewerbe überhaupt noch über die Runden zu kommen, da fragt man sich dann schon mal warum tut der sowas ?....... ich fragte ihn und er meinte, kostete nicht viel, sein Bruder habe eine Lackiererei die er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dauerhaft betreibe, aber ab und zu eben..... Aus diesem Gespräch ergab sich das Angebot, meinen GS zu lackieren. Es ging dann recht flott und unkompliziert, ich machte ihn weitgehend nackig, er holte ihn ab, wir flogen in Urlaub und nach dem Urlaub war er fertig. Der Deal war gewesen, lackieren, so, das er schön aussieht; um die Kosten im erträglichen Bereich zu halten hatte ich ausdrücklich gesagt das solche Roststellen beispielsweise an den inneren Türkanten bliben mögen, die könne ich ja dann irgendwann in Ruhe mal machen. Ich hatte die Rechnung ohne einen Profi gemacht, der sein Metier gründlich und offenbar auch gern macht.......jedenfalls war ich vollkommen baff, als ich den Wagen zum ersten Mal im neuen Kleid sah. Zwar noch nicht wirklich schön - es fehlten ja noch sämtliche nicht lackierten Teile die mich später noch viel Zeit, Nerv und abgebrochene Fingernägel kosten sollten, aber die pure Lackierung - der Hammer; ich wage seither zu behaupten, so ebenmäßig und sauber war seinerzeit kein Lack an einem fabrikfrischen GS. Aber viel besser noch - entgegen der Absprache und ohne dafür mehr Geld zu nehmen hatte der Lackierer sämtliche Roststellen abgearbeitet, und zwar so sauber, das nicht mehr erkennbar ist das da mal was war. Innenseiten Türen und HAuben sauberst mitlackiert, so klasse, das es am Ende doch sehr schade ist das der Motorraum nicht lackiert wurde.
Großes Manko nun: das Interieur, an das ich mich in Jahren gewöhnt hatte und das zum vormals garstigen Lackzustand irgendwie noch harmoniert hatte wirkte nun vollkommen deplaziert; ich jammerte diesbezüglich ein bisschen rum und der Lackkünstler fragte, ja ob ich das denn auch noch machen lassen wolle ? Er selber könne das zwar nicht, aber er kenne jemand der jemand kennt ....
Kontakt hergestellt, Sitze und Türtafeln ausgebaut und ab ins benachbarte Ausland. Es können aber schon 3-4 Wochen dauern hatte man mich im Vorfeld bereits gewarnt; gut, es war inzwischen November, vor März/April hatte ich keine Eile. Im MAi letzten Jahres, ich hatte meine Sitzgarnitur längst abgeschrieben und die Suche nach Ersatz gestartet, kamen sie. Ich hatte ja im Vorfeld nicht lange mit Materialmustern und so rumgekaspert, der Deal war einfach Kunstleder in Sand - braun. Ich war vom Ergebnis begeistert (und bin'S heute noch), das Ganze macht auch qualitativ einen guten Eindruck, wenn die Jungs auch den einen oder anderen Fehler fabriziert haben (wovon manche nicht mal verwunderlich sind wenn man rückblickend vor Augen hält das sie nur Einzelteile zum Bearbeiten hatten - ohne das große Ganze sehen zu können.
Zusammengebaut war der GS inzwischen natürlich längst, nun noch Interieur rein, neuen Teppich und gut; b.z.w. nicht gut, denn der neue Teppich, extra für derartige Einsatzzwecke angeboten und damit beworben, das man ihn in hohem Maße formen könne erwies sich als ausgesprochen störrisch und wollte partout nicht mit dem sehr kurvenreichen Fußraum des GS zusammengeh'n. Aber erstmal hatte ich genug, der unsauber gelegte Teppich blieb. Über den Sommer 2016 erfolgten dann noch einige technische Routinearbeiten, zum Saisonende begannn er ordentlich sein Revier zu markieren, und führte mich damit zuverlässig zu den nächsten Baustellen.
Jedoch, ich war gesundheitlich angeschlagen, extrem gestresst und so gelang es mir über die Winterpause nicht, all das zu erledigen was ich vorgehabt hatte; also suchte ich mir auch für die Technik externen Beistand. Den fand ich hier in der ACC gemeinde, nicht gerade auf GS spezialisiert aber er stimmte zu es zu wagen und er leistete gute Arbeit ! So konnte ich mit etwas Verspätung dann im MAi in die Saison 2017 starten, mit einem GS der nach wie vor b.z.w. wieder sehr sauber und ruhig läuft, aktuell kerngesund ist und auf inzwischen knapp 4000 km in 2017 nur Spass machte. Schätze, da kommen noch etliche km dazu bis der Winter kommt, und wenn mir nichts dazwischenkommt werde ich über'n Winter wohl ein drittes Mal versuchen, einen Teppichboden zu finden der um diese verdammten Kurven rumgeht
die 'versehentliche' Restauration meines GS
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