mercredi 21 juin 2017

Mein erster V6

Schwierig ist es nicht unbedingt, aber mit zusäztlichem Zeit- und Geldaufwand versehen. Ein Auto als "Übersiedlungsgut" ist da einfacher als ein Import.

1. Hat das Auto keine EU-Betriebserlaubnis (CoC Papier) - bei Cit erst so ab 1997 - muss es bei der Prüfungsstelle der Landesregierung vorgeführt werden. die machen da eine Vollabnahme des Autos, es muss also tiptop sein. Das kostet ca 170 Euro.
2. Hat das Auto eine Betriebserlaubnis, muss man für die "Eintragung in die Genehmigungsdatenbank" auch etwa soviel bezahlen, muss aber keine Prüfung des Autos machen lassen - ein gültiger Deutscher "TÜV" wird anerkannt.
3. Man muss für das Auto die NoVa (Normverbrauchsabgabe) zahlen. Die wird anhand des Verbrauchs berechnet, max aber 16% vom Kaufpreis + 20%Ust. Bei einem schönen Xantia mit Kaufpreis 3.000 Euro zahlt man ungefähr 500 Euro zusätzlich.
4. bei Kauf von Privat muss ein Gutachter beauftragt werden, der den aktuellen Wert des Fahrzeuges feststellt. Dieser Wert wird für die Berrechnung der NoVa herangezogen. Ein Gutachter kostet als ÖAMTC Mitglied 75 Euro, ohne Mitgliedschaft beim Club 150 Euro. Ein Kaufvertrag mit einem Händler wird anerkannt.
5. das alles kann nicht an einem Ort erledigt werden. Man muss zur Prüfstelle (dazu muss man vorher eine Werkstatt um Probefahrtkennzeichen anschnorren, oder ein in Ö sehr teures Kurzzeitkennzeichen kaufen (188 Euro zzgl. Versicherungsprämie)), dann muss man zum Gutachter, dann muss man zum Finanzamt um die NoVa zu bezahlen. Insgesamt muss man dann zum Kaufpreis und zu den Überstellungskosten aus D im schlimmsten Fall noch über einen 1000er drauzahlen.

Wenn man ein seltenes Auto sucht, wird man diese Prozedur vielleicht auf sich nehmen müssen. Ein Auto mit Ö-Zulassung zu suchen und zu finden wird wohl länger dauern, ist aber nervenschonender ;)

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Mein erster V6

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